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Peugeot 307 WRC bei der Rallye Argentinien (14. bis 17. Juli 2005) – Peugeot-Werksteam will WM-Führu

11.07.2005

Mit der Rallye Argentinien startet die Rallye-Weltmeisterschaft in die zweite Saisonhälfte 2005. Peugeot liegt in der Marken-Wertung mit nur fünf Punkten Rückstand auf Rang zwei im Feld der sechs Hersteller. Die Peugeot-Werkspiloten Marcus Grönholm und Markko Märtin reisen optimistisch nach Südamerika: Immerhin gewann Grönholm im Jahr 2003 die Schotter-Rallye rund um die Stadt Cordoba. “Wir wollen mit dem 307 WRC siegen, um in der Weltmeisterschaft unsere Chancen zu wahren”, erklärt der Rallye-Weltmeister der Jahre 2000 und 2002. “Dies ist eine Veranstaltung, die ich sehr mag.” Nach vier extrem harten und heißen Schotter-Rallyes im Mittelmeerraum warten in Argentinien schnelle und ebene Schotterstrecken sowie kühlere und feuchtere Wetterbedingungen auf die WM-Teams. “Ich hoffe, dass das herbstliche Wetter und das andere Terrain für uns gut sind”, sagt Marcus Grönholm, der in der Fahrer-Weltmeisterschaft mit 28 Zählern Rückstand auf Tabellenführer Sébastien Loeb den fünften Rang belegt. “Es scheint, als wäre mein Rückstand in der Fahrer-WM nur noch schwer aufzuholen”, kommentiert er. “Doch für die Marken-WM bin ich sehr optimistisch.” Peugeot hatte in der ersten Saisonhälfte die Marken-Wertung lange angeführt. Acht Rallyes vor Saisonende hat die französische Marke auf Rang zwei bereits 22 Zähler Vorsprung auf den Drittplatzierten, damit zeichnet sich an der Spitze ein spannendes Titel-Duell mit den Citroën-Werksteam ab.
Grönholms Teamkollege Markko Märtin startet zum vierten Mal in Südamerika. “Im vergangenen Jahr war ich Zweiter, bis ich nach einem Fahrfehler ausschied”, berichtet der Rallye-Profi aus Estland, der bisher bei allen acht Saisonläufen Punkte holte. “Ich hoffe auf ein besseres Ergebnis als zuletzt in Griechenland, wo ich nur Achter wurde. Denn der Peugeot 307 WRC ist auf den schnellen und flüssigen Pisten sehr gut.”
Die Rallye Argentinien startet am Donnerstagabend, 14. Juli, mit zwei Zuschauerprüfungen auf der Motorsport-Arena Complejo Pro Racing. Nach 22 Wertungsprüfungen über insgesamt 340 Kilometer, darunter auch dem Klassiker “El Condor” im Bergland, werden nach zwei abschließenden Superspecials am Sonntagmittag, 17. Juli, die Teams im Complejo Pro Racing im Ziel erwartet.

Jean-Pierre Nicolas: “Marcus Grönholm hat mich beeindruckt”
Wie beurteilen Sie als Direktor von Peugeot Sport die momentane Situation ihres Teams in der Rallye-Weltmeisterschaft?
“Wir hatten einen guten Saisonstart mit starken Ergebnissen, die es uns ermöglichten, lange die Marken-Weltmeisterschaft anzuführen. Doch dann ist unser Vorsprung geschmolzen. Nun liegen wir auf Rang zwei. Denn neben den außergewöhnlichen Leistungen von Sébastien Loeb hat unser Hauptgegner Citroën bei den letzten beiden Rallyes auch durch den Einsatz von Carlos Sainz viele Punkte geholt.”
Wie schätzen Sie die Leistungen Ihrer Fahrer ein?
“Marcus Grönholm hatte eine erstklassige erste Saisonhälfte. Er hat mich durch seine Motivation beeindruckt, die er trotz einiger Probleme behielt. Markko Märtin hatte hingegen Schwierigkeiten, sich in eine Position zu bringen, in der er viele Punkte holen kann. Es fällt ihm schwer, sich mit dem Fahrverhalten des 307 WRC anzufreunden. Wir versuchen ihm zu helfen. Aber Markko muss an seiner Motivation arbeiten, um die Leistungen zu erbringen, die wir von ihm erwarten.”
Wie schätzen Sie die Chancen ein, die Führung zurück zu erobern?
“Wir liegen nur fünf Punkte hinter der Tabellenspitze zurück und die Situation ist weniger angespannt als im Jahr 2000. Andererseits haben unsere Gegner bisher keine Schwächen gezeigt und der Titelkampf in den nächsten Monaten kann der härteste in der Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft werden. Doch ich vertraue auf unser Potenzial. Ich kann zwar keine Siege versprechen, aber wir haben eine gute Chance. Wir werden alles tun, um das Beste daraus zu machen.”

Peugeot bei der Rallye Argentinien
Peugeot kann in Argentinien auf eine lange Erfolgsliste zurückblicken. Bereits 1979 gewann das Team Guichet/Todt mit einem Peugeot 504. Zwei Jahre später feierte Peugeot Talbot mit dem Sunbeam Lotus und Guy Fréquelin am Steuer einen wichtigen Sieg auf dem Weg zum ersten WM-Titel des Konzerns. 1985 triumphierte Timo Salonen im Peugeot 205 Turbo 16. In der Saison 2000 erreichte Marcus Grönholm beim Südamerika-Debüt des neuen Peugeot 206 WRC trotz dichten Nebels den zweiten Rang. Im Jahr 2002 belegten Marcus Grönholm und Teamkollege Richard Burns zunächst die Plätze eins und zwei, wurden aber später von der Wertung ausgeschlossen. 2003 feierte Marcus Grönholm seinen ersten Argentinien-Sieg. 2004 lag er wieder in Führung, schied aber nach einem Fahrfehler aus.

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Quelle: Peugeot Deutschland GmbH, Presse-Communiqué



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