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Peugeot 206 WRC bei der Rallye Großbritannien (6. bis 9. November 2003) – Peugeot-Werksteam will WM- |
Das traditionelle Finale der Rallye-WM in Großbritannien verspricht höchste Spannung. Vier Fahrer kämpfen auf den matschigen Schotterstrecken in den walisischen Wäldern um den Titel in der Fahrer-Weltmeisterschaft, darunter Peugeot-Pilot Richard Burns. Auch in der Marken-Wertung steht die Entscheidung aus. Mit nur fünf Punkten Rückstand bei bis zu 18 erreichbaren Punkten hat Peugeot noch gute Chancen, zum vierten Mal in Folge Marken-Weltmeister zu werden. 30. Oktober 2003
Das traditionelle Finale der Rallye-WM in Großbritannien verspricht höchste Spannung. Vier Fahrer kämpfen auf den matschigen Schotterstrecken in den walisischen Wäldern um den Titel in der Fahrer-Weltmeisterschaft, darunter Peugeot-Pilot Richard Burns. Der Brite, der sieben Monate lang die Tabellenführung verteidigte, startet mit fünf Punkten Rückstand in den letzten von 14 WM-Läufen. Auch in der Marken-Wertung steht die Entscheidung aus. Mit nur fünf Punkten Rückstand bei bis zu 18 erreichbaren Punkten hat Peugeot noch gute Chancen, zum vierten Mal in Folge Marken-Weltmeister zu werden.
“Ich will die Saison mit einem Sieg beenden”, gibt sich Richard Burns vor seinem letzten Einsatz für das französische Team kämpferisch. “Bei meinem Heimspiel erhalte ich zwar viel Unterstützung, doch der Druck ist auch höher”, erklärt der Weltmeister von 2001, der zwischen 1998 und 2000 dreimal in Folge in Großbritannien triumphierte. “Einen Vorteil durch besondere Streckenkenntnis habe ich in Wales nicht, denn viele meiner Gegner sind dort ebenfalls schon häufig gestartet.”
“Ich mag die Schotter-Prüfungen in Wales”, berichtet der amtierende Weltmeister Marcus Grönholm. “Regen, Nebel und die rutschigen Strecken sind eine besondere Herausforderung.” Der finnische Schotterspezialist fuhr 2001 in Cardiff als Erster über die Zielrampe, 2002 fiel er in Führung liegend nach einem Unfall aus. “Es wäre schön, diese schwierige Saison mit einem Erfolg für das Team zu beenden”, hofft Grönholm, der vor dem Finale auf Platz sechs der Fahrer-WM liegt. “Ein Sieg ist möglich, denn wir haben in dieser Saison bei vielen Schotter-Rallyes geführt, das zeigt, dass der Peugeot 206 WRC auf losem Untergrund noch immer konkurrenzfähig ist.” Harri Rovanperä, ebenfalls Schotterspezialist, ist mit einem weiteren Werks-Peugeot 206 WRC beim Saisonfinale als dritter Fahrer für die Marken-WM nominiert.
30. Oktober 2003
Zeitplan
Donnerstag, 6. November 2003
WP1Cardiff Super1(2,45 km)19.30 Uhr
Freitag, 7. November 2003
WP2Brechfa(23,12 km)07.51 Uhr
WP3Trawscoed(27,97 km)08.30 Uhr
WP4Rheola 1(32,58 km)11.20 Uhr
WP5Resolfen 1(43,09 km)12.38 Uhr
WP6Rheola 2(32,58 km)15.48 Uhr
WP7Cardiff Super 2(2,45 km)19.32 Uhr
Samstag, 8. November 2003
WP8Crychan 1(13,05 km)07.47 Uhr
WP9Halfway 1(18,53 km)08.14 Uhr
WP10Crychan 2(13,05 km)10.27 Uhr
WP11Halfway 2(18,53 km)10.54 Uhr
WP12Margam Forest (17,37 km)13.13 Uhr
WP13Margam Park 1(12,64 km)13.46 Uhr
WP14Resolfen 2(43,09 km)15.32 Uhr
WP15Cardiff Super 3(2,45 km)19.38 Uhr
Sonntag, 9. November 2003
WP16Rhondda 1(30,61 km)07.48 Uhr
WP17Rhondda 2(30,61 km)11.02 Uhr
WP18Margam Park 2(12,64 km)13.04 Uhr
Daten zur Rallye
Datum: 6. – 9. November 2003
Start und Ziel: Cardiff (GB)
Pressekontakt:
Peugeot Sport
( 00 33 6 83 84 36 16, J.-C. Lefebvre
( 00 33 6 07 78 55 38, A. Peuvergne
John Horton, Rallye Großbritannien
( 00 44 121 378 2828
Ê 00 44 208 977 5200
Email: wrgb@jhmm.co.uk
Internet: http://www.walesrallygb.com
Strecke: Schotter
Sonderprüfungen: 18
Distanz: 376,81 km/1574,52 km (WP/Gesamt)
Peugeot bei der Rallye Großbritannien
Henri Toivonen erzielte 1980 im Sunbeam Lotus der Peugeot Konzernmarke Talbot als bis dato jüngster Pilot der Rallye-WM in Großbritannien einen Sieg. Vier Jahre später gewann sein finnischer Landsmann Ari Vatanen in der Debütsaison des Peugeot 205 Turbo 16. Auch 1986 stellte Peugeot mit Timo Salonen den Sieger. In der Saison 2000 belegte Marcus Grönholm auf 206 WRC Rang zwei und ergänzte damit die Erfolgsbilanz von Peugeot um den Titel in der Fahrerwertung. 2001 feierten Grönholm und Harri Rovanperä einen Doppelsieg in Großbritannien. Nach Unfällen von Marcus Grönholm und Richard Burns war Harri Rovanperä auf Rang sieben der beste Peugeot-Pilot beim Saisonfinale 2002.
Corrado Provera: “Wir wollen wieder Weltmeister werden”
Vor der Rallye Großbritannien haben noch vier Fahrer und zwei Hersteller die Chance, die beiden WM-Titel zu gewinnen. Was erwarten Sie vom WM-Finale?
“Wir liegen in der Marken-WM fünf Punkte zurück, aber ich bin zuversichtlich, dass unsere Fahrer beim Finale sechs Punkte mehr holen als die Gegner. Marcus Grönholm und Harri Rovanperä sind hoch motiviert. Richard Burns weiß, dass wir von ihm ein Abschiedsgeschenk erwarten, wie Gilles Panizzi es uns mit seinem Sieg in Spanien gab.”
Ab wann wird der neue Peugeot 307 WRC in der WM eingesetzt?
“Es ist noch nicht sicher, ob der 307 WRC für die Rallye Monte Carlo fertig ist, wir arbeiten hart daran. Wir wollen das Fahrzeug erst einsetzen, wenn es technisch hundertprozentig zuverlässig ist. Wir haben keine Eile, wir können auch die ersten beiden Läufe in Monte Carlo und Schweden mit dem Peugeot 206 WRC bestreiten. Denn das Fahrzeug ist noch immer konkurrenzfähig, und beide Rallyes sind sehr speziell.”
Sie haben für die kommende Saison drei Fahrer unter Vertrag, doch die neuen Regeln in der WM erlauben, dass nur zwei Fahrer für die Marken-WM punkten. Wie werden Sie vorgehen?
“Marcus Grönholm wird alle Rallyes bestreiten, das zweite Fahrzeug werden sich Harri Rovanperä und Freddy Loix teilen. Bei einigen Veranstaltungen werden wir drei Fahrzeuge einsetzen. Die Details müssen noch entschieden werden.”
Ab 2004 gelten neue Regeln in der WM. Glauben Sie, dass durch das neue Mille Pistes-Konzept Kosten eingespart werden?
“Ich bin mir sicher, dass die kommende Saison teurer wird, denn es wurden zwei zusätzliche Rallyes in den WM-Kalender aufgenommen. Auch wenn durch das Mille Pistes-Konzept vielleicht weniger Techniker bei der Rallye eingesetzt werden, so brauchen wir doch mehr Mitarbeiter in Paris, die die Rallyeautos vorbereiten. Das Abfahren der Prüfungen mit dem Einsatzauto spart keine Kosten, denn wir müssen die World Rally Cars täglich zwischen Training und Wettbewerb umrüsten. Der Einsatz von speziellen Trainingsautos war in der Vergangenheit billiger.”
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