Zu den Kernkompetenzen von Peugeot zählt die Entwicklung wegweisender Dieselmotoren. Mit der neuesten Selbstzünder-Generation mit 1,6 (80 kW/109 PS) und 2,0 Liter Hubraum (100 kW/136 PS) untermauert die Löwenmarke ihre Position als Vorbild in dieser Technologiesparte: Die beiden Triebwerke sind die ersten weltweit, die mit einem Rußpartikelfiltersystem FAP serienmäßig in einer Baureihe der Kompaktklasse eingesetzt werden und zusätzlich die strengen Grenzwerte der Abgasnorm Euro4 einhalten, die erst ab 2005 gilt.
Neben ihrer hervorragenden Umweltfreundlichkeit bürgen die Motoren für temperamentvolle Fahrleistungen im vielseitigen Peugeot 307. Der 1,6-Liter-HDi ist zudem ab Ende Mai für den Peugeot 206 erhältlich. Damit verhilft Peugeot der revolutionären FAP-Technik als erster Hersteller auch in der stark besetzten Kleinwagenklasse zum Durchbruch und verschafft Deutschlands meistverkauftem Importfahrzeug einen Image- und Technik-Vorsprung in seinem Segment. Mit dem kürzlich vorgestellten 1,4-Liter-Sechzehnventil-Benziner (65 kW/88 PS) für die Erfolgsmodelle 206 und 307 verfügt Peugeot zudem über einen äußerst drehfreudigen Ottomotor, der ebenfalls Euro4-konform ist. Die Verringerung der Rußpartikelemissionen bei Dieselmotoren, des Kohlendioxid-Ausstoßes und die Schonung der Umwelt zählen für Peugeot zu den wichtigsten Zielen bei der Motorenentwicklung. Deshalb setzt die französische Traditionsmarke schwerpunktmäßig auf zukunftsweisende Dieseltriebwerke, die bei vergleichbarer Leistung weniger Kraftstoff verbrauchen und somit weniger CO2 emittieren als Ottomotoren. Mit bahnbrechenden Innovationen wie dem Rußpartikelfiltersystem FAP (Filtre à Particules), das im Jahr 2000 Premiere feierte, hat Peugeot bereits mehrfach seine hohe Kompetenz in der Dieseltechnologie überzeugend unter Beweis gestellt.
Revolutionär: das Rußpartikelfiltersystem FAP von Peugeot
Mit rund 1,5 Millionen produzierten Einheiten war PSA Peugeot Citroën 2003 der weltweit größte Hersteller von hochmodernen Common-Rail-Dieseltriebwerken. Die zunehmende Bedeutung der Dieseltechnologie spiegelt sich im rekordverdächtigen Wachstum der Dieselzulassungen wider: 1993 waren lediglich 20 Prozent aller in Europa neu zugelassenen Pkw mit einem Dieselmotor bestückt, 2003 waren es mit rund 44 Prozent bereits mehr als doppelt so viele.
Auch in Deutschland haben sich die Zulassungsquoten von Pkw mit Dieselmotor unaufhaltsam nach oben entwickelt – 1993 sorgte nur bei knapp 15 Prozent aller neu zugelassenen Pkw ein Selbstzünder für Vortrieb, bis 2003 stieg der Anteil auf fast 40 Prozent. Was Peugeot betrifft, sind in Deutschland zurzeit rund 30 Prozent aller neu zugelassenen Modelle mit einem Dieseltriebwerk ausgestattet.
Dank wegweisender Entwicklungen hat Deutschlands zweitgrößte Importmarke wesentlich zum Siegeszug des Selbstzünders beigetragen. Bereits vor vier Jahren setzte Peugeot als erster und einziger Hersteller der Welt mit der Einführung des Rußpartikelfiltersystems FAP als Serienausstattung im Oberklasse-Modell 607 einen Meilenstein in der Dieseltechnologie. Das System reduziert den Partikelausstoß durch eine effiziente Abgasnachbehandlung auf einen Wert unterhalb der Messbarkeitsgrenze. Dabei hält zunächst ein Filterelement die Rußpartikel zurück, die anschließend unter Zuhilfenahme des Additivs Eolys verbrannt werden. Dank kontinuierlicher Forschung beim Additiv konnte die Lebensdauer des Rußpartikelfiltersystems deutlich verlängert werden. So ist bei den aktuellen Dieselmodellen eine Reinigung des Filters erst nach 120.000 Kilometern notwendig. Seit der Markteinführung vor rund vier Jahren hat der Peugeot-Konzern bereits über 600.000 Fahrzeuge mit FAP-Technik verkauft, davon entfallen allein auf die Marke Peugeot 500.000.
Peugeot 307: erster Euro4-konformer Diesel-Pkw der Welt mit FAP
Der dynamische Trendsetter 307 war bei seiner Markteinführung 2001 das erste Fahrzeug der Kompaktklasse, das serienmäßig mit FAP-Technik ausgerüstet war. Beim Peugeot 607, dem Familien-Van 807, bei 406 Limousine und Break, dem formschönen 406 Coupé sowie bei der ab Mai erhältlichen neuen Peugeot-Mittelklasse 407 sind die Versionen mit Dieselmotor ausnahmslos mit Partikelfilter bestückt. Rund 95 Prozent aller 307-Dieselkunden entscheiden sich für das Rußpartikelfiltersystem. 64 Prozent aller 406 Coupé-Kunden, 72 Prozent der 607-Käufer und 73 Prozent der 807-Interessenten greifen ebenfalls zum Selbstzünder mit FAP.
Das FAP-System wird in Zukunft dank technologischer Fortschritte weiter an Akzeptanz gewinnen. So brachte Peugeot unlängst mit dem 307 HDi FAP 135 den ersten Diesel-Pkw der Welt auf den Markt, der serienmäßig mit dem Rußpartikelfiltersystem FAP ausgestattet ist und zugleich bereits die strengen Grenzwerte der erst ab 2005 geltenden Abgasnorm Euro4 einhält. Der 2,0-Liter-Motor mit 100 kW/136 PS, intern DW10 BTED4 genannt, wird auch in der ab Mai in Deutschland verfügbaren neuen Peugeot-Mittelklasse 407 für temperamentvollen Vortrieb sorgen.
Peugeot-Dieselmotorenfamilie mit FAP abdecken, der ab sofort für den 307 bestellt werden kann. Der als DV6 TED4 bezeichnete 1,6-Liter-HDi (80 kW/109 PS) mit FAP ist ebenfalls Euro4-konform. Er bereichert ab Mai auch die Modellreihe 407 und wird ab Ende Mai auch in Deutschlands meistverkauftem Importauto, dem Peugeot 206, zum Einsatz kommen. Damit wird der Bestseller 206 der weltweit erste Vertreter in der volumenstarken Kleinwagenklasse mit serienmäßigem Partikelfilter sein, der zusätzlich die Euro4-Abgasnorm einhält. Gleichzeitig wird der 206 HDi FAP 110 auch das günstigste Auto mit Rußpartikelfilter am Markt sein. Ab diesem Zeitpunkt wird Peugeot erstmals in allen Pkw-Modellreihen vom 206 bis zum 807 Dieselmotoren mit serienmäßigem FAP-System anbieten. Sowohl das 1,6-Liter-Aggregat als auch der 2,0-Liter-HDi verfügen über ein FAP-System der zweiten Generation, das mit Hilfe des leistungsfähigeren Additivs Eolys II für ein Wartungsintervall von nur noch 120.000 Kilometern sorgt.
Wartungsfreier Partikelfilter kommt 2004
Doch Peugeot setzt keineswegs nur bei seinen Dieselmotoren auf höchste Umweltfreundlichkeit. Das beweist die neue Peugeot-Mittelklasse 407, in der ab Mai je nach Kundenwunsch neben den beiden erwähnten HDi-Selbstzündern mit FAP auch vier hochmoderne Benzinmotoren von 1,8 bis 3,0 Liter Hubraum (85 kW/116 PS bis 155 kW/211 PS) für sauberen Fahrspaß sorgen, die in Verbindung mit Schaltgetrieben sämtlich die Abgasnorm Euro4 erfüllen. Auch der bereits für 206 und 307 verfügbare 1,4-Liter-Benziner ET3J4 (65 kW/88 PS) mit Vierventiltechnik und zwei obenliegenden Nockenwellen, mit stufenlos verstellbarer Einlassnockenwelle (VVT-Variable Valve Timing), ist Euro4-konform und schont damit die Umwelt und das Portemonnaie.
Mit 123.791 Pkw-Zulassungen und 4379 Zulassungen bei leichten Nutzfahrzeugen hat Peugeot Deutschland 2003 sein Rekordergebnis von 2002 nochmals übertroffen. Im Vergleich zu 2002 steigerte Peugeot den Pkw-Absatz um 14 Prozent, was einem Plus von 15.231 Einheiten entspricht. In absoluten Zahlen verzeichnete Peugeot damit das stärkste Wachstum aller auf dem deutschen Markt vertretenen Fahrzeuganbieter. Der Pkw-Marktanteil stieg gegenüber 2002 um 0,48 Prozentpunkte auf 3,82 Prozent und damit auf einen erneuten Höchststand. Maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hat der Peugeot 206, der 2001, 2002 und 2003 das meistverkaufte Automodell in Europa und Deutschlands beliebtester Importwagen war. Der 206 CC baute mit einem Plus von 20 Prozent seine Stellung als Cabrio Nummer 1 in Deutschland weiter aus. 2004 will Peugeot einen Pkw-Marktanteil von 4,3 Prozent erreichen.
[zurück nach oben]
Zu den Kernkompetenzen von Peugeot zählt die Entwicklung wegweisender Dieselmotoren. Mit der neuesten Selbstzünder-Generation mit 1,6 (80 kW/109 PS) und 2,0 Liter Hubraum (100 kW/136 PS) untermauert die Löwenmarke ihre Position als Vorbild in dieser Technologiesparte: Die beiden Triebwerke sind die ersten weltweit, die mit einem Rußpartikelfiltersystem FAP serienmäßig in einer Baureihe der Kompaktklasse eingesetzt werden und zusätzlich die strengen Grenzwerte der Abgasnorm Euro4 einhalten, die erst ab 2005 gilt.
Lukrativer Steuerbonus dank bester Umweltverträglichkeit
Neben ihrer hervorragenden Umweltfreundlichkeit bürgen die Motoren für temperamentvolle Fahrleistungen im vielseitigen Peugeot 307 und – ab Mai – auch im neuen Peugeot-Mittelklasse-Modell 407. Der 1,6-Liter-HDi ist zudem ab Ende Mai für den Peugeot 206 erhältlich. Damit verhilft Peugeot der revolutionären FAP-Technik als erster Hersteller auch in der stark besetzten Kleinwagenklasse zum Durchbruch und verschafft Deutschlands meistverkauftem Importfahrzeug einen Image- und Technik-Vorsprung in seinem Segment. Mit dem kürzlich vorgestellten 1,4-Liter-Sechzehnventil-Benziner (65 kW/88 PS) für die Erfolgsmodelle 206 und 307 verfügt Peugeot zudem über einen äußerst drehfreudigen Ottomotor, der ebenfalls Euro4-konform ist.
Doch die Einstufung nach Euro4 ist nicht nur ein Beweis für vorbildliche Umweltverträglichkeit. Ein weiterer Vorteil macht sich im Portemonnaie der Peugeot-Kunden bemerkbar: Alle Interessenten, die sich zum Kauf eines Peugeot-Modells mit einem Motor entscheiden, der die Abgasnorm Euro4 erfüllt, profitieren bei Zulassung bis Ende 2004 von einer Befreiung von der Kfz-Steuer bis maximal Ende 2005.
1,6-Liter-HDi: Euro4-Diesel mit FAP-System der zweiten Generation
Der intern DV6 TED4 genannte 1,6-Liter-HDi mit serienmäßigem Partikelfilter FAP ist ein Musterbeispiel modernster Dieseltechnologie. Der Vierzylinder-Aluminiummotor mit Vierventiltechnik und zwei obenliegenden Nockenwellen verfügt über einen Hubraum von 1560 cm3 und leistet 80 kW (109 PS) bei 4000/min. Das maximale Drehmoment von 240 Nm liegt bereits bei 1750/min an. Dank einer “Overboost”-Funktion, die eine kurzzeitige Erhöhung des Ladedrucks bewirkt, stehen bei Bedarf sogar 260 Nm zur Verfügung. Ein Luft-Luft-Wärmetauscher, ein Garrett-Turbolader mit variabler Einlassgeometrie und das Common-Rail-Einspritzsystem der jüngsten Generation von Bosch mit variablem Einspritzdruck (zwischen 250 bar im Leerlauf und 1600 bar unter Volllast) unterstreichen, dass dieser Selbstzünder zu den fortschrittlichsten Dieselmotoren auf dem Markt zählt.
2,0-Liter-HDi: Sportlicher Selbstzünder mit enormer Durchzugskraft
Hinter der internen Bezeichnung DW10 BTED4 verbirgt sich der weltweit erste Euro4-konforme Selbstzünder mit FAP-System, der bereits im Herbst 2003 ein neues Kapitel in der von Peugeot maßgeblich bestimmten Geschichte Ressourcen schonender Dieselaggregate einleitete. Der Vierzylinder mit Vierventiltechnik verfügt über zwei obenliegende Nockenwellen. Aus einem Hubraum von 1997 cm3 entwickelt er 100 kW (136 PS) bei 4000/min. Das maximale Drehmoment von 320 Nm liegt bereits bei 2000/min an und kann dank “Overboost”-Funktion kurzzeitig sogar auf 340 Nm erhöht werden. Zu den technischen Highlights dieses Dieselmotors zählen ein Ladeluftkühler und ein Garrett-Turbolader mit variabler Einlassgeometrie, der über ein durch Unterdruck gesteuertes Abblasventil, das so genannte “waste gate” verfügt. Sein Common-Rail-Hochdruck-einspritzsystem der zweiten Generation mit variablem Einspritzdruck (zwischen 250 bar und 1650 bar) stammt von Siemens.
1,4-Liter-Benziner: Einzigartige Drehfreude bürgt für Fahrspaß
Der 1,4-Liter-Benzinmotor ET3J4 präsentiert sich mit Vierventiltechnik und zwei obenliegenden Nockenwellen, wobei die Einlassnockenwelle stufenlos verstellbar ist (VVT-Variable Valve Timing), auf dem neuesten Stand der Technik. Der Vierzylinder mit 1360 cm3 Hubraum leistet 65 kW (88 PS) bei 5250/min, während das maximale Drehmoment von 133 Nm bereits bei 3250/min zur Verfügung steht.
Peugeot 307
Meistverkaufter Importwagen der Kompaktklasse in Deutschland
Mit der 307-Modellfamilie hat Peugeot neue Maßstäbe in der Kompaktklasse definiert. Dank einer beispiellosen Vielfalt an Karosserievarianten, einer breiten Palette hochmoderner Diesel- und Ottomotoren mit einem Leistungsspektrum von 65 kW (88 PS) bis 130 kW (177 PS) sowie einer vorbildlichen Serien- und Sicherheitsausstattung fällt dem kompakten Franzosen die Rolle des Trendsetters in diesem Marktsegment zu. 18 Siege bei Vergleichstests renommierter Fachzeitschriften sowie zahlreiche weitere bedeutende Auszeichnungen – z.B. die Wahl zum “Öko-Trend-Auto des Jahres 2001″ – bestätigen sein überzeugendes Gesamtkonzept.
Limousine, Break und SW befriedigen unterschiedlichste Ansprüche
Diese beeindruckende Erfolgsserie läutete im Juli 2001 die dynamisch gestylte 307-Limousine mit drei oder fünf Türen ein, die als erstes Fahrzeug der Kompaktklasse serienmäßig mit dem von Peugeot entwickelten Rußpartikelfiltersystem FAP ausgerüstet war. Im April 2002 sorgte der 307 SW für Aufsehen, der mit seinem Panorama-Glasdach und einem modularen Sitzsystem mit Platz für bis zu sieben Personen nach wie vor einzigartig ist. Er war 2003 in Deutschland mit einem Anteil von 38 Prozent an den Verkäufen das beliebteste Modell der Baureihe.
Gleichzeitig ergänzte der ebenso elegante wie praktische Kombi 307 Break die Angebotspalette, für den sich hier zu Lande im vergangenen Jahr rund 19 Prozent der 307-Kunden entscheiden. Rund 40 Prozent der 307-Zulassungen entfielen 2003 auf den Drei- und Fünftürer. Im vergangenen Herbst avancierte der 307 HDi FAP 135 zum weltweit ersten Euro4-konformen Pkw mit serienmäßigem Rußpartikelfiltersystem FAP.
307 CC: Erstes viersitziges Coupé-Cabriolet mit Metallklappdach
Als Krönung der Baureihe eröffnete im Oktober 2003 das erste viersitzige Coupé-Cabriolet mit elektrohydraulisch versenkbarem Stahldach, der 307 CC, eine völlig neue Dimension des Fahrvergnügens. Neben Deutschlands beliebtestem Cabrio, dem 206 CC, verfügt Peugeot somit über einen weiteren Sympathieträger im boomenden Cabrio-Segment, der in der KBA-Zulassungsstatistik von Februar 2004 hier bereits den zweiten Platz belegt. Die Wahl zum “Auto der Vernunft 2004″ sowie ein Vier-Sterne-Resultat beim EuroNCAP-Crashtest belegen die Ausgewogenheit des 307 CC eindrucksvoll: Bei schlechtem Wetter bietet er den Komfort eines Coupés, bei Sonnenschein verwandelt er sich auf Knopfdruck binnen 25 Sekunden in ein formschönes Cabriolet. Dass der Rallye-Bolide 307 WRC, der Nachfolger des dreifachen Rallye-Weltmeisters 206 WRC, auf der 177 PS-Version des 307 CC basiert, ist zudem ein Beweis für dessen sportliche Gene.
Mit 40.613 Zulassungen (KBA) im Jahr 2003 war der Peugeot 307 der meistverkaufte Importwagen der Kompaktklasse und die Nummer 3 unter allen nach Deutschland importierten Fahrzeugen. Für den im Oktober 2003 eingeführten 307 CC liegen Peugeot in Deutschland bereits rund 7.000 Bestellungen vor.
Peugeot ist nicht nur einer der weltweit größten Hersteller von Dieselmotoren, sondern verfügt in der Entwicklung und Produktion von Selbstzündern auch über eine besonders lange Tradition: Bereits vor über 75 Jahren wurde der erste Peugeot Diesel vorgestellt. Über ein Dreiviertel-Jahrhundert hat das Unternehmen in der Folge an der Verbesserung dieses Motorenkonzepts gearbeitet und dabei viele Pionierleistungen vollbracht.
So arbeiten die ersten jemals in Coupés, Cabriolets und Kombis verwendeten Dieselmotoren in Modellen von Peugeot. Ob der erste Diesel in einem Kleinwagen oder die Selbstzünder-Premiere in der Oberklasse – stets war die Marke mit dem Löwen einer der Vorreiter. Vorläufiger Höhepunkt der Peugeot Dieselkompetenz ist die Einführung des umweltfreundlichen Rußpartikelfiltersystems FAP im Jahr 2000 in der Modellreihe 607.
1928 – 1945: Erste Erfahrungen
1928 stellt Peugeot den ersten, noch für Nutzfahrzeuge entwickelten Dieselmotor vor. Der in Lille produzierte Reihensechszylinder ist jedoch für die kleinen Lieferwagen der französischen Marke eine Nummer zu groß, Käufer sind vielmehr deutsche Hersteller wie zum Beispiel Hanomag. 1936 wird dann ein Triebwerk vorgestellt, das in den auf Basis des Peugeot 402 hergestellten Transportern MKH und MKHL verwendet werden kann. Zum Einsatz kommt ein 2,3-Liter Vierzylinder-Diesel (Typ HL 50) mit 55 PS Leistung und einem für die damalige Zeit günstigen Kraftstoffverbrauch von nur zehn Litern auf 100 Kilometern. Bis 1938 werden 78 Fahrzeuge des Typs MKH und 499 vom Typ MKHL produziert.
1938 wird der HL 50 versuchsweise auch in Peugeot Pkw eingebaut. Es kommt zu einer Vorserienproduktion in der 402 B Limousine, dem 402 B Coupé und sogar dem Cabriolet 402 B Eclipse, womit erstmals überhaupt Dieselmotoren in Coupés und Cabriolets getestet werden. Obwohl ein mehrmonatiger Feldversuch recht erfolgreich verläuft, sieht man bei Peugeot letztlich aber doch von einer Serienproduktion ab.
1945 – 1965: Der Diesel wird wiederentdeckt
Auch in den ersten Jahren nach dem Krieg spielt der Diesel im Pkw-Bereich zunächst keine große Rolle. Dies ändert sich mit der Einführung eines völlig neu entwickelten 1,8-Liter-Motors (48 PS) für die Modellreihe 403 im September 1959. Auch der 403 Break kann mit dem neuen Aggregat bestellt werden, womit Peugeot als erster Hersteller den Dieselmotor für einen Kombi nutzt. Zu dieser Zeit bietet neben Peugeot lediglich Mercedes-Benz in den Modellen 180/190 überhaupt Pkw-Dieselmotoren an.
1963 kommt ein weiterer neuer Selbstzünder auf den Markt, der für den Peugeot 404 bestimmt ist. Der 2,0-Liter-Motor leistet 60 PS, erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 130 km/h und verbraucht lediglich 8,5 Liter Diesel auf 100 Kilometern. Mit dem gleichen, in seiner Leistung um acht PS gesteigerten Aggregat stellt 1965 ein 404 Concept Car auf dem Autodrom von Montlhéry 22 Weltrekorde auf, unter anderem über 10.000 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 161,5 km/h. Mit einem 2,2-Liter Diesel fährt der 404 Prototyp weitere 18 Weltrekorde ein.
1965 – 1999: Der Diesel wird gesellschaftsfähig
Einen riesigen Schritt nach vorne bedeutet 1967 die Einführung eines Dieselmotors mit 1.255 ccm im Peugeot 204 Break (40 PS, Spitze 122 km/h, Verbrauch 6,7 Liter). Dieses Aggregat ist zum Zeitpunkt seiner Premiere – und dann über zehn Jahre – nicht nur der kleinste, er ist auch der erste aus Leichtmetall gefertigte Dieselmotor der Welt. Mit ihm wird zudem erstmals ein Diesel in einen Pkw mit Frontantrieb eingebaut.
Nach dem großen Erfolg der Kombination Kleinwagen/kleiner Diesel wagt sich Peugeot 1979 an das andere Ende seiner Modellpalette. Mit dem 2,3-Liter Turbodiesel im Peugeot 604 D turbo geht die Löwenmarke als einer der ersten Hersteller mit dem Diesel in die Oberklasse. Der Vierzylinder leistet 59 kW/80 PS und beschleunigt den großen Peugeot auf bis zu 157 km/h. Der Diesel ist damit – nicht nur bei Peugeot – endgültig gesellschaftsfähig geworden.
1982 feiert Peugeot im Werk Lille die Produktion des 2-millionsten Dieselmotors, ein Jahr später setzt das Unternehmen einen weiteren Meilenstein: Der Peugeot 205 GLD/GRD erhält einen neuen 1,8-Liter Diesel mit 44 kW/60 PS Leistung. Dieses Aggregat ist nicht nur sehr durchzugsstark und macht den 205 bis zu 155 km/h schnell, es setzt auch Maßstäbe im Verbrauch. So benötigt der kleine Franzose mit diesem Motor bei Tempo 90 lediglich 3,9 Liter Treibstoff auf 100 Kilometer. Bis zu seinem Produktionsende 1998 werden vom 205 GLD/GRD – und damit erstmals von einem Kleinwagen überhaupt – über eine Million Fahrzeuge mit Dieselantrieb verkauft.
Als 1993 der Peugeot 306 auf den Markt kommt, stehen für das neue Fahrzeug bereits drei Dieselmotoren – zwei Saugdiesel und ein Turbodiesel – zur Verfügung. 1999 kommt mit dem HDi ein weiterer Selbstzünder hinzu, mit dem Peugeot ein neues Kapitel in seiner Dieselhistorie aufschlägt.
1999 – 2004: Common-Rail-Technik und FAP-Partikelfilter
Im Frühjahr 1999 führt Peugeot eine völlig neue Motorengeneration ein. Die HDi-Aggregate arbeiten nicht nur mit Turbounterstützung, sondern auch mit modernster Common-Rail-Technik. Zum Einsatz kommen sie mit 2,0-Liter Hubraum in zwei Leistungsstärken mit 66 kW (90 PS) sowie 80 kW (109 PS) in den Modellreihen 306, 406 und 806.
Im April 1999 stellt Peugeot der Weltpresse das Rußpartikelfiltersystem FAP vor, im Sommer 2000 kommt es im 607 in Kombination mit dem 2,2-Liter HDi (98 kW/133 PS) erstmals zum Einsatz. Ein Jahr später rüstet Peugeot die 406 Limousine, den Break und das 406 Coupé mit diesem Triebwerk aus und bietet damit nicht nur als einer der ersten Hersteller ein Coupé mit modernster Diesel-Technik an, sondern schließt auch den Kreis zum (Versuchs-)Modell Peugeot 402 B Coupé von 1938.
Heute arbeiten moderne FAP-Diesel in fast allen Pkw-Modellreihen der Marke, ab Sommer sogar im Kleinwagen 206. Weltweit hat der PSA-Konzern seit Markteinführung bereits mehr als 600.000 Fahrzeuge mit dem revolutionären Rußpartikelfiltersystem FAP verkauft, davon entfallen allein 500.000 auf die Marke Peugeot. Die über 75-jährige Erfahrung in der Entwicklung von Dieselmotoren hat damit einen vorläufigen, keinesfalls aber endgültigen Abschluss erfahren. Dieselfahrer in aller Welt können auch künftig mit der Kompetenz der Löwenmarke in Sachen Selbstzünder rechnen.
Chronik Peugeot Dieselmotoren
1928: Vorstellung des ersten Dieselmotors. Das Reihensechszylinder-Triebwerk ist für den Einsatz in Nutzfahrzeugen bestimmt. Die Produktion erfolgt für deutsche Nutzfahrzeughersteller (u.a. Hanomag).
1936: Serienproduktion der Transporter MKH und MKHL (Basis Peugeot 402) mit 2,3-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor (Typbezeichnung HL 50, 55 PS bei 3250/min, Spitze 72 km/h, Verbrauch 10 l/100 km). Bis 1938 werden 78 Fahrzeuge vom Typ MKH und 499 Fahrzeuge vom Typ MKHL produziert.
1938: Vorserienproduktion von 402 B Limousine, 402 Coupé und 402 Eclipse mit dem 2,3-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor HL 50, (Spitze 90 km/h, Verbrauch 9 bis 10 l/100 km) für einen mehrmonatigen Feldversuch. Zur eigentlichen Serienproduktion kommt es nicht. Zum Vergleich: Mitsubishi PX-33 debütiert im Jahr 1934, Mercedes-Benz 260 D im Jahr 1936 und Hanomag Rekord Diesel 1937. Peugeot ist also der vierte Hersteller von Diesel-Pkw, aber der erste von Diesel-Coupés und Cabriolets.
Herbst 1958: Vorserie des 1,8-l-Dieselmotors für 403 Break und Taxiversionen des 403; die Produktion erfolgt im Werk Indenor in Lille.
September 1959: Markteinführung des 1,8-l-Dieselmotors (Typbezeichnung TMD 85, Reihenvierzylinder-Motor, 1816 cm³, 48 PS, max. Drehmoment 11,0 mkg bei 2250/min, Spitze 120 km/h, DIN-Verbrauch 8,5 l auf 100 km) für 403 Limousine, Break und Commerciale; ab November 1959 auch für 403 Familiale. 403 Break und Familiale sind die ersten Serien-Kombis der Welt mit Dieselmotor.1958/59 bietet neben Peugeot nur Mercedes-Benz mit den Modellen 180 D/190 D Diesel Pkw an. (Mitsubishi, Hanomag und Borgward haben die Produktion wieder aufgegeben).
Oktober 1962: Der 1,8-l-Dieselmotor (jetzt mit 50 PS) ist auch in der neuen Baureihe 404 erhältlich. 1963 wird für den 404 ein neu entwickelter 2,0-l-Dieselmotor vorgestellt: Typbezeichnung XD 88, Reihenvierzylinder-Motor, 1948 cm³, 60 PS bei 4500/min, max. Drehmoment 12,1 mkg bei 2250/min, Spitze 130 km/h, DIN-Verbrauch 8,5 l auf 100 km).
Juni 1965: Mit dem 2,0-l-Dieselmotor (Typ XD 88, jetzt mit Bosch-Benzineinspritzung, Leistung 68 PS) stellt ein Peugeot 404 Concept Car (auf Basis des 404 Cabriolets) auf dem Autodrom von Montlhéry 22 Weltrekorde auf, darunter die sensationelle Durchschnittsgeschwindigkeit von 161,5 km/h über eine Distanz von 10.000 Kilometern. Weitere 18 Weltrekorde erzielt der 404 Prototyp mit einem 2163 cm³ großen Dieselmotor. In nur 103 Stunden legt der Peugeot 404 insgesamt 16.627 Kilometer zurück.
September 1967: Vorstellung eines 1,3-l-Dieselmotors im Peugeot 204 Break (Typbezeichnung XLD, Reihenvierzylinder-Motor, 1255 cm³, 40 PS, max. Drehmoment 71,6 Nm bei 3000/min, Spitze 122 km/h, DIN-Verbrauch 6,7 auf 100 km). Der Dieselmotor im 204 ist nicht nur der kleinste Selbstzünder der Welt, er ist auch das erste Dieselaggregat aus Leichtmetall und außerdem der erste Dieselmotor in einem Pkw mit Frontantrieb. Mit dem 204 produziert Peugeot rund zehn Jahre den kleinsten Diesel-Pkw der Welt. 1972 erfolgt eine technische Weiterentwicklung, das Dieseltriebwerk leistet nun 45 PS aus 1357 cm³; die 204 Limousine ist ab 1974 mit diesem Motor erhältlich. Zum Vergleich: Erst 1976 wird der Golf Diesel vorgestellt, allerdings mit 1,5l-Hubraum.
Februar 1979: Markteinführung des 2,3-l-Turbo-Dieselmotors in der Oberklasselimousine Peugeot 604 D turbo (Typbezeichnung XD2S, Reihenvierzylinder-Motor, 2304 cm³, 80 PS/59 kW bei 4150/min, max. Drehmoment 184 Nm bei 2000/min, Spitze 157 km/h, Verbrauch bei 90 km/h bzw. 120 km/h bzw. im Stadtzyklus 6,4 bzw. 8,8 bzw. 8,4 l/100 km). Der 604 D turbo ist eine der ersten Oberklasselimousinen mit Dieselmotor. Wettbewerber sind Mercedes-Benz 300 SD Turbo (nur für den US-Markt) und – eigentlich eine Klasse darunter positioniert – Mercedes 300 D (Baureihe W123) und Volvo 244 GLD 6.
1982: Produktion des 2 millionsten Dieselmotors im Werk Lille.
Herbst 1982: Vorstellung des Konzeptfahrzeugs VERA 02 Diesel auf Basis des Peugeot 305 GRD. Eine aerodynamisch geglättete Karosserie, 100 kg Gewichtsersparnis, ein neuer Turbolader und ein neues 5-Gang-Getriebe senken den Verbrauch im Alltagsbetrieb auf 4,6 l Diesel/100 km, d.h. 30 % weniger als der konventionelle 305 GRD benötigt. Auf einer Sparfahrt begnügt sich VERA sogar mit 3,5 l auf 100 km.
1983: Markteinführung des Peugeot 205 GLD/GRD mit 1,8-l-Dieselmotor (Typbezeichnung XUD7, Reihenvierzylinder-Motor, 1769 cm³, 44 kW/60 PS bei 4600/min, max. Drehmoment 110 Nm bei 2000/min, Spitze 155 km/h, Verbrauch bei 90 km/h bzw. 120 km/h bzw. im Stadtzyklus 3,9 bzw. 5,2 bzw. 5,4 l/100 km). Erstmals erreicht ein Kleinwagen mit Dieselmotor eine Millionenauflage (Produktion bis 1998).
IAA 1985: Vorstellung des Konzeptfahrzeugs VERA Profil auf Basis des Peugeot 309. Mit einem rekordverdächtigen cw-Wert von 0,219 und dem 1,8-l-Dieselmotor aus dem Peugeot 205, hier ausgestattet mit einem neu entwickelten Direkteinspritzungssystem mit mehrfachen Düsen, erzielt der Profil Verbrauchswerte auf 100 km von 2,7 l bei 90 km/h, 3,8 l bei 120 km/h und 4,8 l im Stadtverkehr.
1993: Markteinführung des Peugeot 306. Zwei konventionelle Dieselaggregate mit 1905 cm³ (50 kW/68 PS) und 1868 cm³ (51 kW/70 PS), ein Turbodiesel mit 1905 cm³ (66 kW/90 PS) und ab 1999 ein 2,0-l-HDi (66 kW/90 PS) erobern im Peugeot 306 die Kompaktklasse.
1994: Präsentation von Turbodiesel-Motoren im Peugeot 806 als 1.9 DT mit 66 kW/90 PS (Spitze 160 km/h), Drittelmix-Verbrauch 8,1 l/100 km und 2.1 DT mit 80 kW/109 PS (Spitze 175 km/h), Drittelmix-Verbrauch 8,2 l/100 km. Peugeot 806 und der verwandte Fiat Ulysse sind nach dem Renault Espace die zweiten Großraumlimousinen mit Dieselaggregaten.
Frühjahr 1999: Markteinführung der 2.0-l-HDi-Motorengeneration mit Direkteinspritzung und Common-Rail-Technik bei den Modellen 306 (66 kW/90 PS), 406 (mit 66 kW/90 PS oder 80 kW/109 PS) und 806 (mit 66 kW/90 PS oder 80 kW/109 PS).
Frühjahr 1999: Vorstellung des Rußpartikelfiltersystems FAP.
Sommer 2000: Markteinführung des Rußpartikelfiltersystems FAP im Peugeot 607 mit 2.2-l-HDi (98 kW/133 PS).
2001: Das 406 Coupé wird mit dem 2.2-l-HDi ausgeliefert. Eines der ersten modernen Diesel-Coupés überhaupt, das zugleich an die Tradition des Peugeot 402 B Coupé von 1938 anknüpft.
convert this post to pdf.